Konzeptentwurf Freiburg-Kleineschholz c) Dietrich, Untertrifaller Architekten / Ramboll Studio Dreiseitl / Stadt Freiburg

Freiburg-Kleineschholz

Im Herzen von Freiburg entsteht ein Wohnquartier der Zukunft

Unweit des Rathaus, im Freiburger Stadtteil Stühlinger, wird das neue Quartier Kleineschholz entstehen. Gelegen zwischen Sundgauallee und Lehener Straße werden hunderte neue Wohneinheiten gebaut. Kleineschholz ist als nachhaltiges, inklusives und urbanes Wohnquartier angelegt – mit 100 Prozent gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau. Mindestens die Hälfte der Wohnungen sollen dabei geförderte Mietwohnungen sein. Ziel ist ein bezahlbares Zuhause für Alle – für Familien, Singles, Alleinerziehende, kinderlose Paare, ältere Menschen, Studierende oder Menschen mit Behinderung. Die OEKOGENO wird sich in Kooperation mit Aktion Mensch auf Grundstücke zum Bau von genossenschaftlichen Wohneinheiten in Kleineschholz bewerben.

„Unser innovatives Quartier wird nun Wirklichkeit.
Von Anfang an war mir wichtig, dass wir Kleineschholz nur mit
gemeinwohlorientierten Akteuren entwickeln, denn Wohnen darf nicht
der Spekulation und Profitmaximierung dienen.
[…] Ich freue mich auf dieses ganz besondere Quartier.“

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn

Warum sich die OEKOGENO beteiligen möchte: Mehr Wohnraum schaffen

Das neue Stadtgebiet hat nicht nur Freunde – vielen Bürger*innen missfällt der Wegfall der Schrebergärten, die bis dahin das Gebiet prägten. Aber selbst die größten Gegner*innen des Projekts müssen wohl wissen das Freiburg bereits jetzt einen sehr angespannten Wohnungsmarkt mit z.T. horrenden Mieten aufweist und weiterhin wächst. Nichtsdestotrotz, und das wird auch aus dem Bebauungsplan der Stadt ersichtlich, dürfen jetzt nicht Fehler der Vergangenheit mit ungenügender Rücksicht auf Umwelt- und Naturschutz wiederholt werden. So sieht das Konzept umfangreiche Begrünungen und Dachflächen für Photovoltaik vor. Im Quartier soll die Wärmeversorgung über eine Erweiterung des Fernwärmenetz Wärmeverbund Freiburg Süd erfolgen. Auch die Nutzung des Grundwassers ist Bestandteil des Energiekonzepts. So kann das Quartier perspektivisch klimaneutral werden.

 

Visualisierung Kleineschholz c) www.freiburg.de
Das Wir-Haus der OEKOGENO Haus eG im Freiburger Quartier Gutleutmatten c) Oliver Kern
Das Mehrgenerationen-Haus der OEKOGENO GIW eG in Furtwangen c) Markus Guhl

Was die OEKOGENO ausmacht: Raum für ein solidarisches Zusammenleben bereitstellen

Den Spagat zwischen innovativem Bau mit Augenmerk auf nachhaltige Ressourcen wie Holz und Einsatz erneuerbarer Energien auf der einen – und bezahlbarem inklusivem Wohnungsbau auf der anderen Seite hat die OEKOGENO bereits in der Vergangenheit erfolgreich geschafft.

Um die regionale Einbindung sicherzustellen, gründen wir frühzeitig und für nahezu jedes Wohnprojekt eigene Genossenschaften. Getragen werden die Projekte von den Genoss*innen selbst. In einer Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen werden Solidarität und bürgergesellschaftliches Engagement zu einer wichtigen Ergänzung staatlicher Hilfssysteme. Entscheidend ist der Wille zur nachbarschaftlichen Unterstützung. So ist in Freiburg-Haslach (Haus eG) im Quartier Gutleutmatten das erste sozial-integrative Wohnprojekt der OEKOGENO entstanden. Das Besondere: Menschen mit und ohne Handicap leben unter einem Dach und unterstützen sich gegenseitig im Alltag.

Seitdem konnte die OEKOGENO in vielen weiteren solidarischen Wohnprojekten in der Region und darüber hinaus beweisen, dass teifgreifende soziale und ökologische Standards auch ökonomisch umsetzbar sein können: In Nürtingen (WIN eG) ist in Kooperation mit der Stadt ein von uns initiiertes Modellprojekt für vielfältige Wohnformen entstanden. In Furtwangen im Schwarzwald (GIW eG) haben wir unter dem Motto „Vielfalt unter einem Dach“ ein Leuchtturmprojekt realisiert und in Ilbenstadt nahe Frankfurt a.M. (SWH eG) entsteht im Moment auf dem Klosterareal beim Wetterauer Dom ein weiteres einzigartiges Wohnprojekt.

Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Wohnprojekte wie unsere. Sie suchen eine Gemeinschaft, in der die gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt steht.

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Gemeinschaft und Inklusion – ein vitales, buntes Quartier!

Bei unseren architektonischen Planungen steht das Thema Gemeinschaft im Mittelpunkt. Aus diesem Grund freuen wir uns ganz außerordentlich, mit Aktion Mensch einen ebenso bekannten wie kompetenten Partner gefunden zu haben, der sich gemeinsam mit der OEKOGENO auf direkt benachbarte Flächen bewerben wird. Beide Seiten können so vom gemeinsamen Know-How profitieren und dafür sorgen, dass Barrieren verschwinden. Das heißt zum Beispiel: wo Treppen sind, müssen auch Rampen oder Aufzüge sein. Alle Gebäude, Wohnungen und Gemeinschaftsflächen werden barrierefrei erreichbar sein. Vielfalt und Inklusion leben bedeutet für uns wirkliches Zusammenleben.

Nachhaltiges Bauen

Wir streben an, die Gebäude mindestens im Standard Effizienzhaus 40 zu bauen. Das bedeutet, die Gebäude verbrauchen 60 Prozent weniger Energie als ein Standard-Neubau. Wir bauen i.d.R. in Holzbauweise und verwenden überwiegend ökologische Dämmstoffe. Holz ist der natürlichste Baustoff. Es ist pflegeleicht, reguliert den Feuchtigkeitsaustausch und schafft somit ein gesundes Raumklima und eine behagliche Wohnatmosphäre.

Im Bereich der genossenschaftlichen Wohngebäude entsteht z.B. ein großer Gemeinschaftsraum, den die Bewohner*innen für ihre Aktivitäten nutzen können, der aber auch der Nachbarschaft offenstehen soll. Für Besuche ist ein Gästeappartement vorgesehen, außerdem planen wir einen hausinternen Co-Working-Space mit mehreren Arbeitsplätzen. Unsere Außenbereiche werden ebenfalls viel Raum für Begegnung bieten, u.a. mit Sitzecken, Freiflächen und Spielmöglichkeiten für Kinder.

Zukunftsfähige Mobilität

Unser Ziel ist ein autoarmes Quartier und auch das Mobilitätskonzept für Kleineschholz als Quartier der kurzen Wege orientiert sich an den Verkehrsformen von Morgen: So ist ein für Freiburger Verhältnisse bisher einizgartig niedriger Stellplatzschlüssel von 0,3 pro Wohnung vorgesehen. Auch wird es nur wenige Parkplätze entlang der Straße geben, geparkt werden die privaten Autos in einer Quartiersgarage. Sichere und gut zugängliche Fahrradgaragen sind unter den Gebäuden vorgesehen, denn Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen stehen im Mittelpunkt unserer Planungen. Wir möchten das Car- und Bike-Sharing-Angebot, das bereits fußläufig vorhanden ist, weiter ausbauen. Darüber hinaus schaffen wir die Voraussetzungen für E-Mobilität, u.a. mit Lademöglichkeiten für E-Autos.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für das innovative Mobilitätskonzept der Stadt Freiburg ist die gute Anbindung an den ÖPNV: Vier der insgesamt fünf Straßenbahnlinien haben Haltestellen in unmittelbarer Nähe des neuen Quartiers.

Eine Wohnung in unserem Wohnprojekt der OEKOGENO GLH eG in Waldshut-Tiengen c) Thomas Stibenz
Ladestation für E-Autos bei unserem Wohnprojekt der OEKOGENO GLH eG in Waldshut-Tiengen c) Thomas Stibenz

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